Tanja Wedhorn: Turbulentes Familienleben!

Tanja Wedhorn

Tanja Wedhorn

Ruhe? Nie! Auspannen? Selten. „Bei uns daheim geht es ziemlich wild zu“, erklärt Schauspielerin Tanja Wedhorn (41) lachend. Es klingt zwar anstrengend, aber für  sie ist es ein wahrer Genuss, bei ihren beiden Jungs und Ehemann Simon (38) im heimischen Berlin zu sein. Weshalb? Die Eltern halten nichts von strikten Regeln. Im Gegenteil! Sie gehen mit Theo (5) und seinem kleinen Bruder Joschka (2) spielerisch um. „Wir erziehen sie liebevoll und nicht streng. Und auch ohne Erziehungsratgeber“, erklärt sie stolz.  

Keine Grenzen? Da könnte man ja auf die Idee kommen, dass zwischen den beiden Brüdern öfter Streit entsteht? Aber nichts da! „Theo ist ein toller, großer Bruder. Er versucht den kleinen Joschi zum Lachen zu bringen. Er liebt ihn und sorgt sich wirklich um den Jüngeren. Da haben wir verdammt viel Glück.“ Da fehlt dann doch nur noch ein kleines Mädchen im Hause Wedhorn, oder? „Wir haben noch nichts beschlossen. Und wenn nicht – dann ich fände dann auch vier ‚Männer‘ zu Hause witzig. Ich bin eine Jungen-Mama geworden. Das hätte ich nie gedacht!“

Welchen Herzenswunsch sich die Künstlerin außerdem noch erfüllen möchte, erzählt sie in der aktuellen Ausgabe von DAS GOLDENE BLATT.

Text: K. Schreier / Foto: WAZ

Maite Kelly: Lieder helfen ihr aus dem Seelentief

 

Maite Kelly

Maite Kelly

Über die traurigste Zeit ihres Lebens schrieb sie jetzt ein Lied! Mit „Die Sonne geht auf“ verarbeitet Maite Kelly (33) den Tod ihres Vaters. „Es ist ein intimer Song, der aber auch Trost geben soll“, erklärt die Sängerin. Traurig fügt sie hinzu: „Während ich die Zeilen geschrieben habe, musste ich ganz schön schlucken.“ Doch sie ließ ihren Gefühlen freien Lauf – und schaffte ein rührendes Stück Musik, das mitten ins Herz trifft.

„Eigentlich ist es ein Lied über den Kreislauf des Lebens“, erklärt Maite ihre Gedanken. Denn sie sieht, wie der Alltag nach dem Tod eines geliebten Menschen trotz allem positiv weiter gehen kann. Maite lebt mittlerweile glücklich mit Ehemann Florent (36) und ihren Kindern Agnes (6) und Josephine (5) in Köln. Sie verrät ein kleines Geheimnis: „Meine jüngste Tochter hat die Augen von mir und meinem Vater. Sie nennt sie liebevoll Panda-Augen.“  Und wenn Maite in die dunklen Kulleraugen ihrer Kleinen blickt, dann hat sie das wohlige Gefühl, dass ihr verstorbener Vater an ihrer Seite ist.

Das Verhältnis zu ihrem Vater Dan war immer besonders liebevoll. Als Maite nämlich noch ein Mädchen war, erlag ihre Mutter Barbara Ann im Jahr 1982 mit nur 36 Jahren ihrem schrecklichen Krebsleiden. „Die intensivste Beziehung, die ich je hatte, war die zu meinem Papa“, erinnert sie sich. Doch auch er verstarb, 2002 im Alter von 72 an den Folgen eines Schlaganfalls. Für die damals 23-Jährige viel zu früh.

Auch heute noch geht ihr sein Tod sehr nahe. Muss Maite weinen, wenn sie ein so persönliches Lied singt? „Ja, ich heule tatsächlich hin und wieder auf der Bühne. Das kann schon passieren, weil ich sehr nah am Wasser gebaut bin“, gibt sie zu.

Was Maite Kelly über bedingungslose Liebe und Romantik erzählt, steht in der aktuellen Ausgabe von DAS GOLDENE BLATT.

Text: Barbara Sterr / Foto: ddp

Mario Adorf: Sein geheimes Doppelleben!

 

Mario Adorf

Mario Adorf

Sein Charisma ist ungetrübt. Obwohl Mario Adorf inzwischen bereits 82 Jahre alt ist, sieht er jünger aus. Beim Interview-Termin in München sitzt der gebürtige Züricher im Hotel Bayerischer Hof auf einem braunen Ledersofa. Genüsslich trinkt er sein stilles Wasser. So, wie der Schauspieler dort sitzt, strahlt er eine ungeheure Ruhe aus. Dabei war sein Vater ein temperamentvoller Italiener und er selber lebte lange Jahre in Rom. Besonnen plaudert er über sein geheimes Doppelleben…     

 

Sind Sie eigentlich mehr Italiener oder Deutscher?

Ich habe Jahrzehnte lang in Italien gelebt und wollte mich dort integrieren. Aber je länger ich dort lebte, desto mehr merkte ich, dass ich ein Deutscher bin! Den italienischen Teil in mir habe ich nicht entdecken können. Ich fühle mich einfach nicht als Italiener. Ich fühle mich in Italien als Ausländer.

War Ihre Zeit in Rom eine Flucht aus Deutschland?

Damals sagten viele, ich hätte Deutschland  wegen der schlechten Filme den Rücken gekehrt. Aber das stimmt nicht. Deshalb war es keine Flucht ins Ausland, sondern man hat mich gerufen. Und ich bin diesem Ruf gerne gefolgt. Die Zeit im Italien der Dolce Vita-Zeit war aufregend, sorgenfrei und spannend und ist leider für immer vorbei.

Was ist deutsch an Ihnen?

Oh, ich würde sagen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit!

Und was macht das italienische Blut in Ihnen aus?

Temperament und Spielfreude.

Was sehen Sie als Ihre Heimat an?

Ganz klar: Mayen in der Eifel! Dort bin ich zwar nicht geboren, aber meine Vorfahren mütterlicherseits stammen von dort, ich bin in Mayen aufgewachsen, bin dort zur Schule gegangen, erlebte dort meine erste Liebe und verbinde viele entscheidende Erinnerungen damit, den Krieg und die Nachkriegszeit. Die Eifel ist mir vertraut.

Sie werden absolut nicht älter. Wie schaffen Sie das?

Ich werde natürlich älter. Und ich mache aktiv eigentlich auch nichts dagegen. Ich lehne Liftings ab und bin auch kein Gesundheitsapostel. Ich schiebe es einfach auf meine guten Gene. Im Sommer schwimme ich gerne, aber der Winter ist für mich eher eine Zeit zum Faulenzen.

Vermissen Sie die alten Zeiten, als sie noch den Liebhaber spielten?

Nein, denn ich war eigentlich nie der jugendliche Liebhaber. Ich sah mich immer schon als älteren Schauspieler. Mein Vorbild waren immer schon die älteren Schauspieler wie Spencer Tracy und Jean Gabin.

In der aktuellen Ausgabe von DAS GOLDENE BLATT verrät Mario Adorf, wohin sein Blick bei einer Frau als erstes fällt.

Text: K. Schreier / Foto: dapd

Olivia Jones: Hüftgold versetzt sie in Ekstase!

 

Olivia Jones

Olivia Jones

Schrill, schriller, Olivia Jones (43)! Spätestens während des Dschungel-Camps wuchs die Drag-Queen aus dem Hamburger Amüsierviertel St. Pauli ganz Deutschland ans Herz –  wohl wegen ihrer spitzen Zunge. Im Interview erzählt die schlagfertige Olivia, dass Hüftgold sie so richtig in Ekstase versetzt…

Hand aufs Herz, wie ist es um Ihre Kochkünste bestellt?

Schlecht. Und das ist noch gelogen. (lacht)

Werden Sie die perfekte Gastgeberin sein?

Auf keinen Fall. Höchstens die chaotischste. Das muss reichen.

Stehen Sie privat gerne hinterm Herd?

Ich lasse kochen. Vom Chinesen um die Ecke zum Beispiel. Das einzige, was ich mir selbst zubereite, sind meine Eiweiß-Shakes, Haferflocken mit Milch und Vollkorn-Stullen.

Was ist Ihre Leibspeise?

Einfach alles, was dick macht, fettig und süß ist. Hüftgold eben.

Aber Sie müssen schon auf Ihre Figur achten?

Ich ernähre mich gesund. Anders wäre mein Programm nämlich kaum durchzustehen: Bei  Wind und Wetter Kieztouren und dazu Nahkampf in meinen Bars, da muss man sehr auf sich achten.

Sündigen Sie ab und an?

Schwach werde ich nur bei Schokolade. Ich lasse deswegen in Hotels auch immer alle Betthupferl entfernen und die Minibar leer räumen, damit ich es nicht tun kann.

Text: Barbara Sterr / Foto: dapd

Vera Int-Veen: Schlaflose Nächte

 

Vera Int-Veen

Vera Int-Veen

Sie ist ein wahrer Wirbelwind. Wenn Vera Int-Veen (45) auftaucht, dann kann man sich warm anziehen: wie ein Energiebündel fegt sie durch die Gegend, spontan, quirlig, nicht aufzuhalten. Das Herz trägt die sympathische Moderatorin stets auf der Zunge. Gefährlich wird’s nur, wenn es plötzlich windstill wird…

Man spürt sofort, wenn Vera eine Laus über die Leber gelaufen ist. Es gelingt der Wahl-Berlinerin einfach nicht, ihren Ärger zu verstecken oder gar herunterzuschlucken:. „Ja, man merkt mir gleich an, wenn etwas nicht stimmt. Das muss ich immer sofort loswerden, im Positiven wie auch im Negativen“, gibt sie offen zu. Und sollte einmal eine Angelegenheit nicht gleich an Ort und Stelle geklärt werden, dann bedeutet das: schlaflose Nächte für Vera! „Ich kann nicht verdrängen, wenn mir etwas auf der Seele brennt –  und schlafe dann auch nicht gut!“

Von ihrer Familie kennt sie es so, dass dicke Luft gleich weggeblasen wird: „Wir alle sind temperamentvolle Rheinländer und geraten auch mal aneinander, weil wir unterschiedlicher Meinung sind. Ich finde das sogar äußerst erfrischend. Und es hat auch sein Gutes, wenn wir mal sauer aufeinander sind. Denn wir wissen immer, dass wir uns mögen und auch wieder an einem Strang ziehen, wenn es darauf ankommt“, freut sie sich über ihre enge Verwandtschaftsbande. „Ich bin ein totaler Familienmensch, brauche sie alle wie die Luft zum Atmen.“

Text: J. Evans / Foto: ddp

Alexandra Neldel: Horoskop? Nur zum Spaß!

Alexandra Neldel

Alexandra Neldel

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – dieser Spruch scheint Alexandra Neldel (37) zu leiten, denn die in Berlin lebende Schauspielerin hat das Herz am rechten Fleck. Im Interview erzählt sie, ob das vielleicht an ihrem Sternbild liegt und welches soziale Projekt sie voller Freude unterstützt.

Sie sind im Sternzeichen des Wassermann geboren. Glauben Sie eigentlich an Horoskope?

Leider weiß ich gar nicht, was einen ‚typischen Wassermann‘ ausmacht. Ich lese zwar immer wieder mein Horoskop, aber nur aus Spaß!

In Ihrem aktuellen Film („Der Minister“) spielen Sie eine starke Frau. Haben Männer Angst vor solchen Frauen?

Vielleicht, aber ich persönlich habe die Erfahrung noch nie gemacht!

Sie sehen immer blendend aus. Haben Sie ein Schönheitsrezept?

Das habe ich nicht. Gibt es so etwas überhaupt?

Sie sind Botschafterin für „Habitat for Humanity“ (kurz: HFH). Wie würden Sie Ihre Aufgabe beschreiben?

Ich helfe, Häuser zu baue. Wir reisen an bestimmte Orte und bauen dort Häuser für Familien, die kein Zuhause haben. So haben diese Menschen ein Dach über dem Kopf.

Was hat Sie während dieser Arbeit bisher besonders berührt?

Wenn Sie die glücklichen Gesichter der Menschen und den Stolz in ihren Augen sehen, dann ist das etwas ganz Besonderes. Mich berührt immer wieder die Gastfreundschaft der Menschen, egal in welchem Land wir sind!

Text: Barbara Sterr / Foto: dapd

Tom Astor: „Zum Opa habe ich es noch nicht geschafft!“

Tom Astor

Tom Astor

Zurzeit begeistert er die Kleinsten! Tom Astor (69) veröffentlichte nämlich ein Album für Kinder. „Meine Tochter hat mich auf die Idee gebracht“, gesteht der Country-Star. Agnetha (25) ist Studentin und organisierte an ihrem Gymnasium eine Familienwoche.  Während der Veranstaltung ließ sie die Musik ihres berühmten Papas laufen. Ein Volltreffer: Die Jungen und Mädchen waren außer Rand und Band, denn bei dem Rhythmus konnten sie kaum still sitzen. Kurzum: Tom kam bei den Kids richtig gut an.

So entwickelte sich die CD „Kinder-Country-Band“. Und der Künstler ist sehr stolz darauf. Denn als zweifacher Papa (Sohn Leif ist 30) ist er natürlich ein großer Fan von Kindern. „Sie sind von Natur aus ehrlich“, meint Tom. Wenn er schon so über die Kleinsten schwärmt – hat er denn selbst auch schon Enkelkinder?  „Zum Opa habe ich es noch nicht geschafft“, sagt  Tom lächelnd und fügt hinzu: „Aber ich nehme es, wie es kommt!“

Doch jetzt gibt es erst mal genügend andere Gründe für ihn, um sich zu freuen. Ende Februar feiert er seinen 70. Geburtstag. Was wäre das größte Geschenk? „Ich habe nur einen Wunsch, das ist Gesundheit. Wenn das stimmt, dann kann man vieles erreichen“, sagt er. Dann kann er auch weiterhin seiner großen Leidenschaft nachgehen: Musik machen. Und in Rente gehen kommt für ihn erst recht nicht infrage.

Ganz im Gegenteil: Er feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bühnenjubiläum – u.a. mit vielen Konzerten, einem Buch und einer Ausstellung. Und der Sauerländer verrät ein kleines Geheimnis: „Meine erste Gitarre war für heutige Verhältnisse nichts besonderes, aber ich habe sie natürlich immer noch.“

Text: Barbara Sterr / Foto: Westfalenpost

Matthias Reim: Bei Stress flippt er aus!

Matthias Reim

Matthias Reim

Coole Jeans, die blonden Haare stehen wild, das Hemd flattert locker um die Hüften. Matthias Reim (55) ist ein lässiger Typ. Nichts scheint ihn je aus der Ruhe zu bringen, weil er einfach schon so viel erlebt und gesehen hat. Aber: Pustekuchen! Es gibt Dinge, die werfen auch den entspannten Sänger aus Bahn. Und was könnte das sein? Na – Frauen natürlich!

Ausgerechnet bei seiner Hochzeit ist das Temperament mit Matthias richtig durchgegangen. „Ich weiß noch, dass ich den Wagen geputzt und poliert hatte, wollte gerade zur Kirche losfahren – und dann klemmte das Garagentor plötzlich! Mir blieben noch zehn Minuten. Da hatte ich Panik, musste in Windeseile eine Ersatzkarre organisieren. Da war ich so wütend und hätte am liebsten die Garage zertrümmert.“

Wieso ist ihm da bloß die Hutschnur geplatzt? Matthias erklärt, dass er es seiner Zukünftigen an diesem besonderen Tag einfach nur recht machen wollte: „Es dauert immer  lange, bis ich dieses Stresslevel erreiche. Aber es passiert vor allem dann, wenn ich keinen Ausweg mehr weiß. Und die Erwartungen von anderen gerne erfüllen möchte. In solchen Fällen kann es vorkommen, dass ich ausflippe!“ Das Gute an der Geschichte: Es gab ein Happyend! Trotz Verspätung und einem dem Ereignis überhaupt nicht angemessenen Auto, hat seine Sarah ihn geheiratet. Und die beiden sind immer noch glücklich, lachen heute über seine Pechsträhne.

Text: J. Evans / Foto: dapd

Simone Thomalla: „Freunde bereichern mein Leben!“

Simone Thomalla auf der fFashon Week in BerlinIn ihrem neuen TV-Film „Die Erfinderbraut“ probiert Alexandra (gespielt von Simone Thomalla, 47) so allerhand aus. Manchmal glückt ihr dabei etwas, oft jedoch bleibt es beim Versuch. Da hofft sie auf die Hilfe einer Freundin, doch die enttäuscht sie bitterlich. Wie wichtig Simone Thomalla Freundschaft ist, erzählt sie hier:

Frau Thomalla, wie gehen Sie mit Enttäuschungen im wahren Leben um?

Es kommt immer darauf an, wer oder was mich enttäuscht! Ich habe nur eine handverlesene Zahl von guten Freundinnen und bin von ihnen noch nie enttäuscht worden. Wäre dies der Fall, würde ich das Gespräch suchen, und wenn das nichts bringt, eine Freundschaft auch beenden, denn dann war sie nicht echt.

Worauf können Sie unter keinen Umständen verzichten?
High Heels – Handtasche – Wimperntusche – Smartphone

Alle vier Dinge könnte ich zur Not entbehren! Ich könnte aber unter keinen Umständen auf Freunde verzichten, denn sie bereichern mein Leben und nicht die genannten Sachwerte, die das Leben zwar angenehmer machen, aber nicht lebensnotwendig sind!

Im Film ist Ihr Sohn sehr enttäuscht, weil der Hund ins Tierheim muss. Was für ein Ereignis aus Ihrer Kindheit hat sich in Ihre Erinnerung eingeprägt?

Ich habe eine sehr schöne Kindheit gehabt und kann mich nicht erinnern, dass ich von irgendetwas enttäuscht war. In Erinnerung bleiben auch sicherlich nicht die unerfüllten Weihnachtswünsche, sondern eher die schönen gemeinsamen Ausflüge, Urlaube oder andere innige Momente.

Und weshalb sollte man den Glauben an die Liebe niemals aufgeben?

Weil Liebe eines der größten und wichtigsten Gefühle ist! Liebe, egal ob zum Partner, der Familie oder Freunden, treibt uns an, bettet uns warm und lässt viele Probleme in den Hintergrund treten.

Text: K.Schreier / Foto: getty

Andreas Gabalier: „Ein bisschen verrückt muss man schon sein“

Andreas Gabalier

Andreas Gabalier

Wer schön sein will, muss leiden! Das alte Sprichwort macht selbst vor Volksmusik-Sänger Andreas Gabalier (28) nicht Halt. Und obwohl der Frauenschwarm die Zähne bestimmt ganz schön zusammenbeißen musste, konnte er trotzdem nicht widerstehen:

Der Österreicher ließ sich in seiner Heimatstadt Graz ein Tattoo stechen, das seinen linken Unterschenkel schmückt. „Ein bisschen verrückt muss man schon sein“, schmunzelt er. Und was für ein Motiv hat sich Andreas ausgesucht? Es ist das Logo seines Erfolgsalbums „Volks-Rock‘n‘Roller“, das er jetzt für immer trägt.

Wie kam Andreas überhaupt auf die Idee?  „Ein Freund von mir, der ein Lied auf der CD hat, wollte es unbedingt verewigen lassen. Dann wollte ich das auch, weil ich mir dachte, es kann doch nicht sein, dass er das macht und ich nicht“, erzählt er offen und ehrlich. Nach kurzem Überlegen gesteht er sogar: „Es war eine spontane Aktion!“ Doch genau mit dieser Mutprobe besiegelten die beiden jungen Männer auch ihre jahrelange, gute Freundschaft.  

Das „Tattoo-Fieber“ packte Andreas allerdings nicht:  „Zurzeit bin ich geheilt, momentan möchte ich keines mehr“, gibt er zu. Na, hätte er sich das etwa vorher besser überlegen sollen?  Nein, im Gegenteil: „Ich bereue nichts!“, stellt er klar.  

Text: Barbara Sterr/Foto: Getty